Wir sind der Wiesbadener Mittelstand
Die MIT Wiesbaden hat sich in der Vergangenheit ganz besonders dafür eingesetzt, die Wirtschaftsförderung in Wiesbaden zu verbessern und bürokratische Eingriffe in die freie Marktwirtschaft zu verhindern. In den kommenden Jahren haben wir noch „Viel zu tun“, um die gute Ausgangslage unserer Stadt als Wirtschaftsstandort weiter zu verbessern.
Hauptziel der MIT Wiesbaden
Das Hauptziel der MIT Wiesbaden für die nächsten Jahre wird es sein, Wiesbaden als Einkaufsstadt im Rhein/Main-Gebiet noch besser zu positionieren.
Unsere Lösungen im Einzelnen hierfür sind:
- Ausweisung von neuen Park & Ride Parkplätzen in der autobahnangebundenen Peripherie der Stadt
- Einrichtung einer Ringbuslinie, die diese Parkplätze im 10-Minuten-Takt mit den Einzelhändlern der Innenstadt verbindet
- Gepäckaufbewahrungszonen in der Fußgängerzone
- Gepäckbringservice zu den Parkplätzen
- Kinderbetreuung während des Einkaufs
- und das kostenfreie 30 – Minuten Parken im Innenstadtbereich
Des Weiteren fordern wir für die Belebung des Mittelstands in Wiesbaden Folgendes:
Aktuelle Pressemitteilung
Ausweitung der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen
Eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen bringt neue Chancen für Wiesbaden als Einkaufs- und Kulturstandort. Einkaufen in Wiesbaden ist in den letzten Jahren zum Erlebnis geworden. Einzelhandelsgeschäfte und die Stadt haben aufgerüstet und bieten neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten eine Kombination aus Shopping und Freizeitvergnügen an. Das Hessische Gesetz zu den Ladenöffnungszeiten macht es möglich. Es gibt den Kommunen die Möglichkeit, bis zu 4 verkaufsoffene Sonntage im Jahr zu gestatten. Unter dem Grundsatz der Gewerbefreiheit eröffnet die Landeshauptstadt diese Möglichkeit auch den Wiesbadener Einzelhändlern.
Aber nicht nur der Handel, auch die Kommunen selbst, stehen als Einkaufstandort in stetigem Wettbewerb. Daher ist es wichtig, auch die Möglichkeiten der Sonntagsöffnung in Wiesbaden optimal zu nutzen.
Es nicht zielführend, dass die Geschäfte in ganz Wiesbaden nur während des Herbstmarktes und des Ostermarktes öffnen können. Dies ist für die Innenstadt natürlich ideal, aber gerade Wiesbaden mit vielen attraktiven Geschäften - auch in den Vororten wie Dotzheim, Schierstein, Nordenstadt, Biebrich, etc. - sollte sein Potential im gesamten Stadtgebiet nutzen und Einkaufsmöglichkeiten aufwerten.
Durch eine Verbindung von Stadtteilevents und örtlich begrenzten Sonntagsöffnungen kann man sowohl das Stadtteilmarketing als auch den örtlichen Einzelhandelsumsatz massiv verstärken.
Der verkaufsoffene Sonntag ist nicht mehr nur bei allzu beschäftigten Managern der Hit, sondern inzwischen auch für die ganze Familie eine willkommene Abwechslung. Statt einen langweiligen Tag vor dem Fernseher oder Computer zu verbringen, kann man z.B. nach dem Besuch des Moosburgfestes auch noch in Biebrich mit der ganzen Familie shoppen gehen. Ähnliche Events könnten natürlich auch in den anderen Vororten genutzt werden, wie auch z.B. in Schierstein während des Hafenfestes.
Durch eine gezielte Einbindung in den Internetauftritt der Stadt und zentrale gewerbliche Unterstützung durch das Stadtmarketing könnte sich Wiesbaden als attraktiver Einkaufs- und Kulturstandort im Rhein-Main Gebiet weiter positiv positionieren.
Gerade in Zeiten der Krise ist es angebracht, ständig über neue Wege zum Erhalt von Geschäften und deren Arbeitsplätzen nachzudenken. Hier sollte man den Mut haben auch innovative Ansätze zu verfolgen. Warum sollte man nicht auch am siebten Tag in der Woche bummeln gehen können, wie es im Ausland, beispielsweise in Irland, schon längst zum normalen Alltag gehört?
Das Berliner Ladenöffnungsgesetz hat weit flexibler auf die Wünsche der Kunden reagiert. Es erlaubt an jährlich 10 Sonn- und Feiertagen eine Öffnung der Verkaufsstellen in der Zeit von 13 Uhr bis 20 Uhr: An den vier Adventsonntagen, zusätzlich an vier Sonn- und Feiertagen durch Allgemeinverfügung der Senatsverwaltung im öffentlichen Interesse, sowie an 2 Sonn- oder Feiertagen aus besonderem Anlass, z.B. eines Straßenfestes oder Firmenjubiläums.
Einkaufen von Staats wegen nach vorgeschriebenen Regeln ist völlig absurd. Die Ladenbesitzer sollten selbst über ihre eigenen Öffnungszeiten bestimmen können, denn sie wissen selbst am besten, wann es für sie am rentabelsten ist, ihr Geschäft zu öffnen. Kein Geschäftsmann würde in einer touristisch attraktiven Stadt, wie z.B. Rüdesheim, seine Verkaufsstelle an einem Sonntag geschlossen halten.
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