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MIT Wiesbaden lehnt Einführung der so genannten "Anonymen Bewerbungen" entschieden ab!
17.09.2010 - Bund
MIT Wiesbaden lehnt Einführung der so genannten "Anonymen Bewerbungen" entschieden ab!

MIT Wiesbaden lehnt Einführung der so genannten „Anonymen Bewerbung“ entschieden ab!

Nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Wiesbaden sind „Anonyme Bewerbungen“ absoluter Unsinn und schaden den kleinen und mittelständischen Unternehmen! „Was für ehemalige Bundeseinrichtungen wie Bundesbahn und Bundespost durch ein Bundesministerium eingefordert wird, ist für die Realwirtschaft unsinnig“ so fährt Jens Werner Wieltsch, Kreisvorstandsmitglied und Stadtverordneter der MIT Wiesbaden fort.
Die Wiesbadener Mittelständler beklagen, dass wieder auf dem Altar der „Political Correctness“ ein Stück Realitätssinn geopfert wird.
Die Bundesdeutsche Arbeitswelt ist traditionell geprägt von wirksamen Arbeitsrechtlichen Schutzinstrumenten und bereits durch den übertriebenen Aufwand für das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) über Gebühr strapaziert.
Wieltsch weist daher die larmoyanten Bestrebungen zur Einführung der so genannten „Anonymen Bewerbung“ entschieden zurück.
Bei dieser Art von Bewerbung sollen zukünftig selbst der Name, der Wohnort, die Nationalität, das Alter und der Familienstand des Bewerbers oder der Bewerberin nicht mehr angegeben werden. Es wird sogar empfohlen zu verschweigen, wenn man Kinder hat.
Zur Wahrung der Anonymität sollen alle Bewerbungen über Agenturen laufen. Mitteilungen an die ausschreibende Stelle sollen demnach unterbleiben. Im ersten Schritt soll nur auf Grund anonymer Daten entschieden werden.
Wie dann ein Bewerber seine Berufs- und Lebenserfahrung in das Verfahren einbringen soll, bleibt ein Geheimnis der Ministeriumsbürokraten. Das von den beiden Bundesministerinnen, Ursula von der Leyen und Dr. Kristina Schröder vorangetriebene Verfahren ist vollkommen nebulös und benachteiligt in eklatanter Weise die kleine und mittelständische Wirtschaft.
Wer einen Menschen nur rein nach Zahlen und Daten beurteilt und nicht auch die Persönlichkeit der Bewerberin oder des Bewerbers berücksichtigt bzw. sein Engagement in der Gesellschaft, degradiert den Menschen auf den Stand einer Maschine oder eines Computers.
„Diese Diskriminierung von Menschen weist die MIT-Wiesbaden daher entschieden zurück“, so Jens Werner Wieltsch.
 

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